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| WAS SIE WISSEN SOLLEN | |||||||||||||||||||
| :: Homo sapiens - als Läufer :: | |||||||||||||||||||
| :: Vergessen Sie BMI :: | |||||||||||||||||||
| :: Mythos Kaffee :: | |||||||||||||||||||
| :: Nährstoffempfhelungen, RDA Diatary Reference Intakes - DRI :: | |||||||||||||||||||
| :: Homo sapiens - als Läufer :: | |||||||||||||||||||
Geboren um zu laufen |
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Zum Beispiel ein Gepard, er ist nach 800 Meter mit einem schnellen Lauf völlig ausgeschöpft und musst sich sehr lange ausruhen. „Sogar die besten Läufer auf langen Strecken unter der Tieren, wie Pferde oder Hunde, schaffen eine solche Entfernung, die mit den menschlichen Leistungen vergleichbar ist, nur aus purem Zwang,“ das konstatiert Daniel Lieberman, Professor der Anthropologie aus Harvard. „Wir sind eine phänomenale Schöpfung sowie für langsame, als auch für schnellere Läufe,“ beurteilt der Professor. „Die Wurzeln des Dauerlaufs sind so alt, wie der Ursprung der Menschheit selbst. Wir haben alle Voraussetzungen, die für einen Lauf notwendig sind," sagt Professor Daniel Liebermann. |
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Wettkampf mit Löwen und Hyänen |
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Auch die Praxis zeigt, dass diese wissenschaftliche Behauptung richtig ist. Das hat auch das berühmte Rennen in Wales Mensch versus Pferd (The Man versus Horse Marathon) bewiesen. Zum ersten Sieg des Menschen gegen ein Pferd im Jahr 2004, sowie im Jahr 2008, hat nach Meinung der Experten die große Hitze geholfen, während die vielen Pferde im Laufe des Wettkampfs lieber zurückgenommen wurden. Auch das beweist die einzigartigen Fähigkeiten des menschlichen Organismus. Dank diesen existiert sogar in einigen Teilen Afrikas bis heute eine bemerkenswerte Art der Jagd auf Löwen. Während der Jagd verfolgen in der Regel fünft Jäger das Wild bis sie das verfolgte Tier buchstäblich zu Tode hetzen. Der Erfolg der afrikanischen Jäger besteht darin, dass die Menschen hohe physische Belastung in der Hitze länger ertragen als die meisten Tiere. Ihr Organismus hört wegen der Überhitzung bereits nach 10 bis 15 Kilometren eines schnellen Laufs auf zu arbeiten. Und diese Fähigkeiten haben nicht nur die Afrikaner. Das hat auch der Autor des Buchs Wettrennen mit Antilopen (Racing the Antelope) Bernd Heinrich festgestellt. Eine solche Art der Jagd war nämlich typisch auch für nordamerikanische Indianen. Die Angehörigen des Stammes Navaho haben die Hirsche auch mit dieser Methode gejagt, d. h. sie haben diese bis zu Tode abgehetzt und das sogar bis in die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts |
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Die Fähigkeit schnell zu laufen, haben die Menschen nicht nur wegen der Jagd gebraucht. Wie die Paläontologen behaupten, haben die ersten Menschen sogar mit anderen Konkurrenten um die umkommenden Tiere gekämpft, um diese als erstes in der Gewalt zu haben. Auch mussten sich die Menschen beeilen, um sich vor den anderen Türen zu schützen. Die Fähigkeit der menschlichen Rudel (einschließlich Frauen) rechtzeitig zur reichen Quelle des Essens einzutreffen, um zum Beispiel die Hyänen zu vertreiben, hatte große Bedeutung für das Überleben in den schwierigen Bedingungen der afrikanischen Savanne. Das Fleisch ist dadurch für die Menschen eine reichhaltige Quelle für Eiweißstoffe geworden und stimulierte auch ihre körperliche Entwicklung. |
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Was die Affen nicht schaffen |
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Die Entwicklung der Ausdauerfähigkeiten kann niemandem die Unsterblichkeit garantieren, aber dafür das Leben verlängern. Nur dank des Trainings der Ausdauer funktioniert unser Körper ganz genau so, wozu er konstruiert wurde. Es erhöht sich die Leistung des kardiovaskulären Systems, in den Muskeln bilden sich neue Kapillaren und sogar die Mitochondrien der einzelnen Zellen (beinhalten oxidierende Enzyme und funktionieren wie ein „Zellkraftwerk“) fangen an ökonomisch zu arbeiten. Wachsende physische Leistung wirkt sich positiv auch auf die Funktion des Gehirns aus. Regelmäßiges Üben stimuliert die Funktion des Hippocampus, es ist ein Teil des Gehirns, welcher die Schlüsselrolle für die Entwicklung der Gedächtnisse und für das Lernen hat. Ähnlich wie in den Muskeln, bilden sich dank der physischen Belastung auch im Gehirn neue Zellen, Kapillaren und neue Nerven-Verbindungen. Für einen Menschen, der eine Bürotätigkeit hat und auch zu Hause sich hauptsächlich nur aus dem Sessel zu dem Kühlschrank bewegt, ist ein Ausdauerlauf eine radikale Änderung, dank des Ausdauerlaufs wird aus dem faulen Mensch wieder ein Wesen, das durch seinen Ausdauer und Elan auf der Spitze der Evolutionsentwicklung steht. Bereits unsere Vorfahren hatten mehrere Sehnen und Muskeln, die auch stärker waren als bei anderen Tieren. Bei dem Gehen sind sie nämlich nicht so wichtig wie bei dem Lauf. Sie funktionieren als biologische Federn – Dämpfer und gleichzeitig als Beschleunigung für Bewegung. Das Gleichgewicht ist wiederum gesichert durch spezifische Konstruktion der Schultern, Hüften und des Sitzbeins. Haben Sie sich schon richtig die Affen angeschaut? Sie haben eigentlich keinen richtigen Hintern. Ein weiterer Unterschied zu den Primaten besteht in der genetischen Ausstattung. Nach der DNA Analyse wurde festgestellt, dass die Menschen mehr von dem so genannten AQP7 Gen haben – bekannt auch als aquaporin 7. Das Gen ist behilflich bei dem Zugang des Wassers und Zucker in die Zellen. Ein Mensch hat fünf Kopien von diesem Gen, die Schimpansen dagegen nur zwei. Die Bedeutung des AQP7 liegt vor allen darin, dass es den menschlichen Muskeln ermöglicht die geforderte Leistung über den längeren Zeitraum zu erreichen und das nur dadurch, dass AQP7 bei der Freisetzung der Energie aus den Fettreserven hilft. |
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| Finden Sie sich selbst – und laufen Sie | |||||||||||||||||||
Zum Beispiel der südafrikanische Arzt Timothy Noakes, Autor des Buchs The Lore of Running, behauptet, dass das falsche Verständnis für die Funktionalität des menschlichen Körpers beim Ausdauerlauf sogar zum Hasard im athletischen Training führt. „Menschen sind so beschaffen, dass sie beim Training nicht so viel trinken. Wenn sie jede fünfte Minute trinken würden, hätten sie nie eine Antilope gefangen. Die besten Läufer einer Kultur sind die, die ohne Trinken am weitesten kommen. Klassisches Beispiel sind die Buschmänner. |
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Menschen sind einfach so aufgebaut, um dehydriert zu werden,“ überzeugt Noak die Sportler, nur dann zu trinken, wenn sie nur sehr großen Durst haben. Übermäßiges Trinken von klarem Wasser bei der physischen Belastung führt in der Tat zum Stopp des Schwitzens und dadurch zum Absinken der lebensnotwendigen Konzentration des Natriums im Körper. Wir sprechen hier natürlich nicht über die neu entwickelten Power- oder isotonischen Getränke. Auch bis heute gelten immer noch diese Gesetze. |
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Ein Ausdauerlauf hat aus uns gemacht, was wir heute sind, natürlich nur im biologischen Sinn. Heutzutage ist Ausdauerlauf eine Form der Relaxation, aber es hilft immer noch zur Formung des Körpers. |
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| Weitere Informationen: |
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| :: Vergessen Sie BMI :: | |||||||||||||||||||
Jetzt, wo fast jeder seinen Body-Mass-Index kennt, raten Mediziner, den Wert schnellstens zu vergessen. "Der BMI spielt keine Rolle für das Schlaganfall-, Herzinfakt- oder Todesrisiko eines Menschen", sagt Harald Schneider von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zur Abschätzung der Gesundheitsgefahren von Übergewicht, eignet sich am besten das Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße, kurz WHtR genannt. |
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Es existieren in der wissenschaftlichen Literatur verschiedene Spannweiten für BMI, die sich voneinander differenzieren. Oft werden aber die Bewertungen von WHO (World Health Organization), wie hier, benutzt. |
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| Worauf sollen Sie achten | |||||||||||||||||||
| Bauchspeck gibt schädliche Fettsäuren ins Blut ab. Fettpolster um den Darm produzieren entzündungsförderne Botenstoffe. | |||||||||||||||||||
| Wann sollte BMI warnen | |||||||||||||||||||
| Die Grundangaben des BMI können allerdings als ein ausreichender Indikator für eine rechtzeitige Reaktion in den folgenden Fällen dienen: | |||||||||||||||||||
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- hier werden ernste Ernährungsdefizite (Anorexie) vermutet. | ||||||||||||||||||
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- bei Menschen mit einer Bürotätigkeit, die keinen Sport betreiben, sich kaum in ihrer Freizeit bewegen, wird in einem hohen Wert ein Risiko des Übergewichts angesehen. |
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- die Verteilung des BMI im Rahmen der Population kann ein höheres Risiko der gesundheitlichen Probleme in bestimmten Ländern signalisieren. |
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Die großen Veränderungen in unserem Lebensstill, die in den letzten Jahren stattgefunden haben, haben auch eine ganze Reihe negativer Folgen verursacht. Mangel an Bewegung, in der Kombination mit einer kaloriehaltigen Ernährung hat dazu geführt, dass in den hoch entwickelten Ländern die Anzahl der Übergewichtigen sowie der ernsten Erkrankungen angestiegen ist. In diesen Zeiten hat auch der BMI, einer der ältesten Indexen des Körpergewichts und der Körperhöhe – Body Mass Index (BMI), eine Renaissance erlebt. Dieser Index wird oft als ein Indikator für die Bemessung des Fettes im Körper verwendet. BMI ist mittlerweile für die meisten von uns ein Schreckgespenst geworden – wenn ich einen hohen BMI habe, bin ich dick und bestimmt werde ich an Diabetes oder Infarkt erkranken! Diese Überlegung kann aber ziemlich irreführend sein. Nach der BMI Tabelle bewegen sich z.B. auch die Eishockeyspieler nur in den Zeilen mit der Bezeichnung „Übergewicht“ oder „ Obesität“. Sie sind als Vorbild für die Topsportler, für die eine Topgesundheit unerlässlich ist. Der Witz ist (BMI entspricht dem Index Quetelet-Kaup-Gold aus dem Jahr 1867– heutzutage hat er eine andere Bewertung), dass BMI das Verhältnis zwischen Körperhöhe und Gewicht in allen Komponenten des menschlichen Körpers angibt und damit trifft er keine realen Aussagen über den Fettgehalt im Körper. Das Körpergewicht setzt sich nach dem anatomischen Modell in der Wirklichkeit aus Fett-, Muskel- und Skelettfraktion und aus dem sogenannten Rest (innere Organe, Flüssigkeiten) zusammen. BMI kann daher nicht unterscheiden, ob die Ursache für einen hohen Wert des BMI in dem hohen Gehalt von Fett oder Muskelmasse liegt. |
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| Warum ist BMI ungenau: | |||||||||||||||||||
| a) Frauen sind nicht wie die Männer | |||||||||||||||||||
Die Bewertungen des BMI sind identisch, sowohl für Männer als auch für Frauen. Wobei der prozentuelle Gehalt der Muskelmasse bei Frauen ungefähr um 10 % niedriger ist als bei Männer und die Menge des Körperfetts umgekehrt bei Frauen ca. um 6 % höher ist als bei Männern. |
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| b) Lebensalter wird nicht berücksichtigt | |||||||||||||||||||
Bei erwachsenen Menschen ändert sich im Laufe der Jahre das Verhältnis zwischen Muskel- und Fettmasse, auch wenn das Körpergewicht gleich bleibt. Während bei einem zwanzigjährigen Mann das gesamte Gewicht ungefähr mit 17 % des Körperfetts belastet ist, ist bei Männern über fünfzig dieser bereits bei 25 %. D. h. auch wenn der Wert des BMI konstant bleibt, hat ein älterer Mann um ganze zehn Kilos weniger der Muskelmasse als mit zwanzig. |
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| c) Kinder sind Ausnahmefall | |||||||||||||||||||
Die in der Tabelle von WHO ausgeführte Bewertung bezieht sich allerdings nur auf die erwachsenen Personen. Diese Werte sind daher nicht für Kinder und Heranwachsende geeignet. |
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| Body-Mass-Index (BMI) | Waist-to-Height-Ratio (WHtR) | ||||||||||||||||||
| Taillenumfang in cm durch Körpergröße | |||||||||||||||||||
| Gewicht in kg durch Größen in m2 | |||||||||||||||||||
| Empfohlen: 18,5 bis 25 | |||||||||||||||||||
| z.B. Gewicht: 80 kg, Körperhöhe: 1,8 m | BMI + dazu zwei weitere Werte | ||||||||||||||||||
| 80 : (1,8 x 1,8) = 80 : 3,24 = 24,69 | Experten empfehlen bei der Angabe des BMI noch die zusätzliche Ausführung von zwei Werten, nämlich die Menge des Unterhautfetts und die Taillenweite |
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| :: Mythos Kaffee :: | |||||||||||||||||||
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Entwässert Kaffee tatsächlich? Ich muss zugeben, ich gehöre auch zu den Menschen, die diese magische Flüssigkeit lieben. Zwar bin ich nicht in der Kategorie "Kaffeejunkie", aber auch die Kategorie "Genießer", in die ich mich einordne, kann ohne Kaffee nicht lange existieren. Während der Marathonvorbereitung war ich überzeugt, dass ich Kaffee meiden muss, um meinen Körper nicht unnötig zu belasten. Angeblich entzieht Kaffee dem Körper Flüssigkeit. Die Liebhaber des schwarzen Heißgetränks müssen mit diesem Vorurteil ständig kämpfen. Aber wie ich festgestellt habe, ist dies nur ein Ernährungsmythos! Bei den meisten Menschen steht jeden Morgen eine Tasse Kaffee auf dem Tisch oder rennen auf dem Weg in die Arbeit in den nächsten Kaffeeshop. Doch wir Sportler verzichten oft auf den Koffeinschub. Woher kam es überhaupt, dass Kaffee entwässert? Ich wollte es endlich wissen und habe angefangen zu forschen. |
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Das "Institute of Medicine (IOM)" und das "Beverage Institute for Health & Wellness (BIHW)" behaupten das Gegenteil – koffeinhaltige Getränke können zur Hydration beitragen! Wie kam es zu dieser anderen Meinung? Hydration-Experte Dr. Grandjean (BIHW) sagt:"Alle 10 Jahren aktualisieren die Experten von IOM die Empfehlungen. Solche neue
Empfehlungen werden als "Dietary Reference Intakes (DRI)" bezeichnet. DRI enthält Werte, die als Zufuhrempfehlungen für Nahrungsaufnahme für die US-Bevölkerung dienen. DRI aus dem Jahr 2004 berichtete über Wasser und Elektrolyte, prüfte sorgfältig die vorhandene wissenschaftliche Literatur, die Koffein und Hydration betrifft, einschließlich mehrerer neuerer Studien, die innerhalb des letzten Jahrzehnts veröffentlich wurden. Die Experten kamen zum Schluss, dass es genügend wissenschaftliche Beweise gab, dass die koffeinhaltigen Getränke das 24-stündige Urinvolume bei einer gesunden Person nicht erhöhen. Mit anderen Worten, der verbreitete Glaube die koffeinhaltigen Getränke dehydrieren, ist ein Mythos.“ |
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Man fragt sich, worauf basiert daher der verbreitete Glaube, dass koffeinhaltige Getränke Bei einer Koffeinaufnahme von weniger als 300 mg kommt es nicht zu einer erhöhten Harnausscheidung. Diese Menge kann in Form von koffeinhaltigen Getränken u. a. bedenkenlos täglich aufgenommen werden. Bei größeren Mengen kann es jedoch zu einer erhöhten Harnausscheidung kommen. Gleichzeitig tritt bei regelmäßiger Koffeinaufnahme relativ schnell eine Toleranz gegenüber Koffein ein, was gleichzeitig die harnausscheidende Wirkung schmälert. Die Niere wird zwar durch eine vermehrte Durchblutung und anderen Faktoren dazu angeregt, sich schneller zu entleeren, jedoch ist das Urinvolumen bei moderaten Mengen und regelmäßigem Koffeinkonsum nicht höher. |
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| Getränk für Sportler | |||||||||||||||||||
Die Analysen der wissenschaftlichen Literatur lassen folgenden Schluss zu:
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| Fazit | |||||||||||||||||||
Wer Kaffee trinkt, scheidet im Schnitt 84 % der aufgenommenen Flüssigkeit innerhalb von 24 Stunden wieder aus. Bei Wasser liegt der Prozentsatz mit 81 % nur unwesentlich darunter. Von übermäßiger Entwässerung kann also keine Rede sein.
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| Quellen | |||||||||||||||||||
-Dr. Czok, Georg „Untersuchung über die Wirkung von Kaffee“, 1966, Dr. Dietrich |
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| Weitere Informationen: |
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| :: Nährstoffempfehlungen, RDA, Dietary Reference Intakes -DRI :: | |||||||||||||||||||
Ernährungsempfehlungen sind die Basis für eine bedarfsgerechte Ernährung, deren Ziel es ist, die Gesundheit zu erhalten und Krankheiten vorzubeugen und ist somit unverzichtbar in der Ernährungs- und Gesundheitsberatung. Doch wie genau wird der Bedarf, der Mehrbedarf und die so genannten Sicherheitszuschläge ermittelt? Die Erarbeitung der Nährstoffempfehlungen obliegt einer Kommission von hierfür berufenen Wissenschaftlern, deren Untersuchungsergebnisse für die Publikation an folgende Organisationen weitergegeben werden:
Die unterschiedlichen Empfehlungen verschiedener Länder kommen auf Grund objektiver Unterschiede (Körperbau und –zusammensetzung, Wachstumsraten, klimatische und geographische Bedingungen, Arbeitsschweregrad) sowie nationaler Eigenarten zustande. Hierzu zählen die unterschiedliche Differenzierung von Bevölkerungsgruppen, sozioökonomische, kultur-religiöse, gesellschafts- und wirtschaftspolitische Gegebenheiten. Die RDA-Werte werden seit 1997 den sogenannten DRI-Werten (Dietary Reference Intakes) untergeordnet, die sich zudem aus drei weiteren Bezugsgrößen zusammensetzen: AI (Adequate Intakes), EAR (Estimated Average Requirements) und UL (Tolerable Upper Intake Levels). Jedoch werden auch weiterhin unter den RDA-Werten die täglichen Nährstoffaufnahmen mit der Nahrung verstanden, "die den Bedarf von nahezu allen Personen einer geschlechtsbezogenen Gruppe in jeweiligem Alter hinreichend decken.“ Die DRI zielen nicht wie bisher viele Empfehlungen auf die Vermeidung von Mangelerkrankungen, sondern auf die Optimierung des Gesundheitszustandes, um das Risiko für chronische Erkrankungen zu vermindern. Die Grundlage für die Empfehlungen bilden die Kenntnisse über den Nährstoffbedarf, das heißt: Empfehlung ist nicht gleich Bedarf! |
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| Erklärungen | |||||||||||||||||||
| -RDA-Recommended Dietary Allowances(=wird als die Mengen von essentiellen Nährstoffen definiert, die nach dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand für ausreichend angesehen werden, den täglichen Bedarf nahezu jedes gesunden Menschen zu deckenwerden, oder wird auch als empfohlene Tagesdosis übersetzt, RDA wird zurzeit überarbeitet) | |||||||||||||||||||
| -DRI - Diatary Reference Intakes (= die neuen Empfehlungen) | |||||||||||||||||||
| -RDA-Recommended Dietary Allowances (= empfohlene tägliche Zufuhr) | |||||||||||||||||||
| -AI - Adequate Intakes (= ausreichende Aufnahme) | |||||||||||||||||||
| -UL - Tolerable Upper Intake Levels (=Bezeichnung für die maximale langfristige Gesamtzufuhr eines Nährstoffes, die auch für sensitive Personen einer gesunden Bevölkerungsgruppe kein Risiko für die Entwicklung von Gesundheitsbeeinträchtigungen beinhaltet) | |||||||||||||||||||
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Copyright
2010. All Rights Reserved. |
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